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Die Montage

Wärend der Demontage hatten wir schon Helfer, die uns als „Spezialisten“ zur Seite standen und schon jetzt einige Dinge reparierten.

Der „Kurze“ als wirklich guter Schweißer.

Hans der „Spezialist für Bremsen“

Da der ursprüngliche Vergaser (ein BVF 36F 1-21) durch die Vorbesitzer etwas „angepasst“ wurde und meine Rettungsversuche, nebst Kauf zweier ähnlicher Vergaser als Ersatzteilspender, nicht den gewünschten Erfolg brachten, konnte ich im Kleinanzeigenmarkt eine „Neuen“ erstehen. Der wurde dann mit den üblichen Problemen montiert. D.h. die Flanschdichtungen waren hin, ein Stehbolzen war zu kurz und einer vom  Vorbesitzer durch eine Schrauben ersetzt. Die kleine Gewindestange passte nicht und wurde wahrscheinlich auch vom Vorbesitzer an seine Umbauten angepasst.

Aber nun sitzt er drauf und wartet auf seinen ersten Start.

Der Rost hatte den Rahmen der Pritsche schon etwas instabil gemacht.

Wir entschieden uns deshalb für einen Neubau.

Und wieder mußte der „Kurze“ als guter Schweißer ran.

Nachdem nun die meisten Teile lackiert waren, konnte mit dem Zusammenbau begonnen werden.

Komplettierung des Fahrerhauses

(Scheinwerfer, Blinkleuchten, Sucher, Einstiege)

Einbau der Standheizung sowie Verlegung der Leitungen der Watanlage.

Anbau der Bedienteile der Seilwinde, der Umlenkrolle am Heck, der Anhänerkupplung und der Reserveradhalterung.

Zusammenbau der Türen, inkl. neuer Fensterführungsfilze und Türschlösser.

Die meisten Teile am Fahrehaus sind dran. Langsam sieht er wieder aus wie ein ELLO!

(Die Türen stören zum jetzigen Zeitpunkt ein wenig. Sie werden später angebaut)

Die Nebelscheinwerfer, die beiden Tanks nebst Druckluftkessel der Watanlage, sowie der Luftfilter mit Schlauch und Luftberuhiger wurden angebaut. Da ich meistens alleine schraube, mußte beim Einbau des Haupttanks wieder „Die dritte Hand“ herhalten. Auch die Halterungen für Spaten und Axt sind dran.

Obwohl unser ELLO nicht viel Kilometer weg hat (z.Z. 1211), sind die schwarzen Gummimatten im Fahrerhaus doch schon etwas zerschlissen. Insbesondere auf der Beifahrerseite hat wohl einer etwas Gummi gebraucht, denn da fehlte ein großes Stück. Um nicht lange nach neuen Matten suchen zu müssen, orderten wir lieber gleich eine 10m Rolle. Wir legten die alten Matte auf die neue, darunter eine Pressspanplatte und schnitten mit dem Cuttermesser die Konturen nach. Die Löcher wurden dann mit Locheisen verschiedener Größe gestanzt bzw. mit der Schere ausgeschnitten. Im Fahrerhaus bedurfte es dann nur noch weniger Nacharbeiten.

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Einige Bretter des Bodens und der Seitenplanken waren nicht mehr die Besten und mußten ausgetauscht werden.

Nun war er im „Großen und Ganzen“ ja zusammen gebaut. Es fehlte noch der Aufbau, die Pritsche. Nun lag die alte Pritsche vor dem ELLO und um nicht jedesmal mühsam alles um ihn herum tragen zu müssen, hatte ich eine Idee! Wir machen etwas Patz hinter ihm und legen alles da hin. Das Zelt weg zu räumen war eine Möglichkeit (das brauchten wir aber noch), ein andere „wir fahren ein Stück vor“. Gut. Vor dem ELLO alles weg geräumt, die Räder dran geschraubt und ihn von den Böcken genommen. Los ging es.

Unsere erste Fahrt nach fast einem Jahr. Zu sehen unter Aktionen.

Doch wir hatten Hilfe von einem weiteren Profi, „Falko“. Er ist ein echter „Holzwurm“ und hat uns von Flickarbeiten abgeraten. Die Querholme mußten ja sowieso erneuert werden und Latten zwischen Rahmen und Holzboden auch.

Also, komplett alles neu!

Nachdem Falko die Bretter zugeschnitten hatte, mußten sie mit  Imprägnier-Lasur gestrichen werden.

Das Ergebnis nach 4 Stunden Arbeit.

Der Zusammenbau der Pritsche nahm doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht.

Um gerade bohren zu können, mußten wir einwenig improvisieren!

Nachdem die 3. Bestellung von RFEZ Zittau angekommen war, konnten wir entlich die Spitzhacke hinter dem Fahrerhaus anbringen und die Watanlage komplettieren.

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Endlich ist auch die Pritsche fertig!

Als nächstes ist die Plane dran. Da die Pritsche etwas größer geworden ist, muß sie neu angefertigt werden! Die alte war auch nur noch bedingt zu gebrauchen.

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Original Abschleppstangen sind schwer zu finden und werden auch in einschlägigen
Internet-Verkaufsportalen selten angeboten. Da hilft nur Ausdauer und warten. Und manchmal hat man Glück!
Wenn man nun die Gelegenheit bekommt eine käuflich zu erwerben, zudem auch noch Urlaub hat und der Preis stimmt,
sollte man zuschlagen, auch wenn der Verkäufer in Rudolstadt wohnt. 230 km von Magdeburg entfernt!

Wie schon öfter erwähnt, war unser ELLO von den Vorbesitzern von allem Unnötigen befreit worden. So auch von den Hemmschuhen. Zwei hatten wir von Bekannten bekommen, von denen nur einer wirklich brauchbar war. Also wieder im Internet die Augen offen gehalten und gewartet. Und wir hatten wieder Glück. In Darlingerode (nur 90 km von Magdeburg entfernt!) bot jemand 4 Stück an. Kurzerhand hingefahren und gekauft. Mit etwas Mühe und Farbe sahen sie aus wie neu.

Ohne das richtige Maß für die Abschleppstange konnten auch die Halterungen nicht angebaut werden.

(Pritsche ist NEU)

Mit ein paar Gummiunterlagen und einem Abschlußring, versuchten wir das klappern in Grenzen zu halten.

Vielleicht gehört ja auch original was dort hin?

Beim Anbau des Reserverades fiel das etwas primitiv reparierte Ventil auf. Also Luft geprüft und es zischte.

Diagnose: Schlauch hin, wechseln.

Da ich „gelernter DDR-Bürger“ bin, hatte ich sowas schon mal gemacht. Vor 30 Jahren!

Ich schraube meistens allein und kann gut improvisieren, so auch hier.

... Luft drauf und fertig.

Reifen runter, neuen Schlauch besorgt, Felge noch etwas verschönert, zusammen gebaut (geht doch nur zu zweit)....

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Endlich! Die Plane ist fertig.

Die Plane unseres ELLO’s war, wie bei den meisten Fahrzeugen dieses Alters, nicht mehr die beste. Alles war hart und porös. Die Laschen waren gerissen und die Ösen verrostet. Dazu etliche Risse in der Dachhaut. Durch die Neuanfertigung der Pritsche ist diese auch etwas größer geworden und die alte Plane passte sowieso nicht mehr.

Ideal für uns war der Zustand, das es hier eine Firma gab, die aus einem Betrieb hervor gegangen war, der schon zu DDR-Zeiten Planen für den ELLO hergestellt hatten. Es gab sogar noch die originalen Zeichnungen dafür. Vor wenigen Jahren wurden erst die letzten Ballen des Original-ELLO-Planenstoffes entsorgt. Ich glaub, der wäre sowieso nicht mehr zu gebrauchen gewesen!

Maße nehmen lassen, den Stoff aussuchen, kurze Zeit später zur Grobanprobe, noch ein paar Feinheiten besprechen, die Beschläge aussuchen und am nächsten Tag abholen. Fertig!

Da das Fahrzeug ja ein MTW (Manschafts-Transport-Wagen) ist, kann es schon mal vorkommen, daß auf der Pritsche Personen sitzen. Wir entschlossen uns deshalb die Entlüftungshutzen, die original an Stirn- und Heckseite waren, weg und stattdessen vorn ein Fenster ein bauen zu lassen. Es sollte so etwas heller auf der Pritsche werden und die Leute sollten mehr sehen könne.

Fertig!


Mit DEKRA-Gutachten und als Oldtimer zugelassen.

ELLO-Team der Erste (ET1)

Nach längerer Recherche in den einschlägigen Intenet-Verkaufsportalen, hat unser ELLO nun auch wieder die (fast) originalen Feuerlöscher an Bord. Leider nicht funktionstüchtig und nur als Deko, denn der Inhalt (Tetra und Halon) war stark gesundheitsgefährdend.

So richtig komplett war er immer noch nicht gewesen. Es fehlten, neben der Plane, die übrigens in Arbeit war, noch die Hemmschuhe und die Abschleppstange.

Also, neu machen lassen.

Los, zu „INTEMA Industrietextilverarbeitung GmbH“.

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