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Feldküche FKÜ 180/62
- Sichtung -

So einen ungebremsten Einachsanhänger hatten wir schon eine Weile auf unserer Suchliste. Dabei war es egal ob es einer mit Plane, Wasserbehälter oder eben mit Feldküche darauf war. Es war ja immer das gleiche Fahrgestell. Die Bezeichnungen variierten im Laufe der Zeit und von Hersteller zu Hersteller etwas. So gab es den 1,2MP, den EFG1.2 und den HL10. Unser ist, laut Typenschild, ein 1,2 MP vom VEB Landmaschinenbau Rathenow, Baujahr 1968 mit einer zul. Gesamtmasse von 1600 kg. Da wir nicht allzuviel über diese Art Anhänger wissen, werden wir noch etwas recherchieren müssen.

Auf den ersten Blick schien das Fahrgestell „in Schuss“ gehalten geworden zu sein. Das Reserverad war ungebraucht (original Pneumant) und auch die beiden anderen Räder waren zwar westlichen Ursprungs (EVENT Tyres BV), doch neuwertig. Reifen und Felgen passen übrigens auch auf unseren IFA P3.

Die Feldküche machte von aussen eigentlich einen recht guten Eindruck. Da wir beim Kauf einen Blick in eine der Feuerstellen riskierten, rechneten wir mit etwas mehr Rost als üblich. Stutzig sollte uns aber schon der eigenwillige Schornstein machen, denn der originale wäre wissentlich grösser und eckig gewesen. Die grosse Überraschung kam dann, als wir die Verkleidung abgeschraubt und die Kessel heraus hoben hatten! Das Innenleben war so stark zerrostet, dass nichts mehr zu retten war.

Es wird wohl noch etwas Zeit vergehen bis wir dadrin wieder was kochen können!

Um alles besser beurteilen zu können trennten wir die Feldküche vom Fahrgestell. Da wir ja einen funktionierenden Stapler hatten, war das kein Problem.

Nach gründlicher Sichtung beschlossen wir, aus neuem Blech das Innenleben komplett zu erneuern. Gleichzeitig sollten einige kleine Umbauten realisiert werden. Dazu aber etwas später. Vorerst heisst es Blech besorgen und die Abkantbank in Gange bringen.