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Trabant 601 Limo der 2.
-Aufbereitung-

Der Trabi war zerlegt und die Schweißarbeiten waren in vollem Gange. Nun hiess es die anderen Teile zu überprüfen, aufzuarbeiten, zu ersetzen und zu ergänzen. Die Hinterachse ging ja aufgrund des doch recht schlechten Zustandes komplett in den Schrott und wurde durch andere gebrauchte Teile aus „Hans“ seinem entsorgten Trabant ersetzt. Diese mussten aber auch erst noch aufgearbeitet werden.

Weiterhin musste die Vorderachse nebst Ankerplatten, Bremsen, Schwenklagern und Antriebswellen gereinigt und überprüft werden. Durch die lange Standzeit hatte der Rost auch der Vordeachse mächtig zugesetzt. Nach der Reinigung wurde alles mit Rostumwandler behandelt, grundiert und mit schwarzer Farbe versehen. Einige der Radbremszylinder der Vorderachse waren zwar noch brauchbar, doch vorsorglich wurden auch hier neue eingebaut.

Da das Fahrzeug Bj. 1988 war, waren auch schon Gleichlaufgelenkwellen verbaut gewesen. Dies erleichterte die Arbeit erheblich. Leider waren die Plastestöpsel, die die Nadellager an der Getriebeseite der Gelenkwellen halten sollten, nicht so funktionstüchtig wie sie sein sollten. Aufgrund dessen lösten sich bei der Reinigung zwei der drei Nadellager von der Gelenkwelle und versanken im Untergrund des Reinigungsbottichs. Leider fanden wir nur 26 der benötigten 28 Nadeln pro Lager. Gut wenn man noch was auf Lager hat. So konnten die Arbeiten weiter gehen.

Die Aufbereitung des Getriebes beschränkte sich auf die nicht gerade beliebte und auch recht mühselige Reinigung von selbigem.

Wie schon erwähnt fehlte der Motor komplett und wir mußten uns von einem aus unserem „Lager“ trennen. Das Fahrzeug war ja neueren Datums und wir wählten einen mit Sparvergaser und elektronischer Zündung aus. Da der Motor aus einem in Teile zerlegten Trabant war, wurden nur die Kompression und das Kurbelwellenlagerspiel überprüft. Beides schien in Ordnung und wir konnten den Motor reinigen und mit einer neuen Kupplung versehen.

Auch die restlichen Teile wurden aufbereitet und lackiert und warteten auf ihre Montage. Der Unterboden wurde auf Schäden überprüft und fehlender Unterbodenschutz ergänzt. Benutzt wurde dabei der originale DDR-Unterbodenschutz. Die Bernerflasche diente nur als Schraubbecher für die Spritzpistole.