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Die P3-Karosserie

Zeitgleich mit der Aufbereitung des Fahrgestells, wurde auch an der Karosserie gearbeitet. Das war der Part vom „Kurzen“. Um mit der Karosserie mobil bleiben zu können, baute er aus alten Regaltraversen ein Gestell mit Rädern, auf das die Karoserie dann gestellt wurde. So konnte man sie hin und her bewegen und sie stand nicht im Weg.

Da die Karosserie auch schon mehrere Male neue Farbe bekommen hatte und man den Rost darunter nicht so richtig erkennen konnte, musste diese entfernt werden. Leider konnten wir keine grobe Technik anwenden, den das Blech war schon über 50 Jahre alt und an einigen Stellen recht löchrig. Also griffen wir auf altbewährtes zurück, Schabern aus DDR-Zeiten. Nachdem „der Kurze“, der eigentlich Roland heisst, ein gutes Stück geschafft hatte, konnten wir uns ein genaueres Bild vom Zustand machen.

Schweller links:
Schweller rechts:

Die anderen Quer- und Längsträger sahen nicht ganz so extrem aus, hatten aber auch Löcher.

Unser „Kurzer“ sah da aber kein Problem und trennte schon mal den oberen Schweller und einige Quer- und Längsträger auf, um den Rost und den Dreck im Inneren zu entfernen.

Um eine einigermassen vernünftige Reparatur der Karosserie bewerkstelligen zu können, entschlossen wir uns die Schweller zu ersetzen. Wir brauchten auch nicht lange zu suchen und fanden einen passenden Gegenstand. Der hatte die richtige Breite und Höhe, konnten ohne viel Aufwand in eine Trapetzform gebracht werden und waren aus solidem Material (besser als das Blech, das vorher dran war!). So trennte „der Kurze“ kurzerhand die alten Schweller raus und ersetzte sie durch modifizierte aus den Regaltraversen. Fertig. Zum Glück ist „der Kurze“ gelernter Blechschlosser mit Schweißgenehmigung für Rahmen und tragene Karosserien.

Nun ging es daran die ausgetrennten Seitenbleche zu ersetzen.
Auch Teile der Quer- und Längstraversen wurden ausgebessert.

Auch die linke Seite des Fahrzeugs bedurfte grösserer Reparaturen nebst Nachfertigung diverser Bleche und Karosserie-Kleinteile. Aber auch hier war der „Kurze“ Profi.

Eine weitere Arbeit an der Karosserie war die Anfertigung eines neuen Bleches für den Unterfahrschutz des Tanks. Wieder waren die Erfahrungen vom „Kurzen“ als Blechschlosser von großem Nutzen. Das alte durchgerostete Blech wurde entfernt und durch ein neu angefertigtes ersetzt. Um alle Stellen vor erneutem Rosten zu schützen, wurde es vor dem Zusammenschweissen noch mit Rostschutzfarbe behandelt und nach dem Zusammenfügen in unserem Grün lackiert.